Zur Rotwandhütte

1970 hatte eine gewisse Lynn Anderson die Hitparade erobert.

I never promised you a rosegarden Ein echter Ohrwurm. Mir hat noch nie einer einen Rosengarten versprochen.

Aber Freund Moppy liegt mir mit „seinem“ Rosengarten seit einigen Jahren im Ohr und schwärmt und schwärmt. Diesmal sind wir endlich mitgefahren nach Tamion. Das liegt von Bozen kommend gleich hinterm Karerpass und eben direkt am Rosengarten.

Der südliche Teil dieses auffälligen Bergstocks wird von der Rotwand beherrscht. Sieht von unten toll aus und wie ist es da oben?

Es ist recht frisch, der heiße Sommer scheint vorbei zu sein. Ganz bequem sind wir mal zur Kölner Hütte hoch gegondelt. Zu Fuß wären die 500 Höhenmeter sicherlich kein Problem – wir haben aber den Panoramapass, da kosten die Busse und Lifte nix.

Wir purzeln also auf 2150m aus den Sesseln und stehen erstmal im Regen. Na ja, ein kurzer Schauer. Es hängen eine Menge Wolken in der baumfreien Zone rum. Schnell ändert sich das Wetter, Nebel steigen auf, eine schöne Sicht nach oben, auf die Nachbarberge (Das Latemar) und ins Tal. Und wieder zieht es zu …

Wir machen uns auf dem Hirzlweg an die südliche Umrundung dieses Felsbrockens. Meist ist unser Weg ein schöner Wanderweg, manchmal ein Pfad über vom Fels gerutschte Steine und selten ein schmaler, manchmal rutschiger Pfad.

Herrlich. Ein mal kommen wir an einen kleinen Wasserfall, der im oberen Teil über eckige Kanten fliesst, im unteren Teil aber den Fels ausgewaschen und abgerundet hat.

Herr Hirzl übrigens, ein Sachse, hat sich hier für den Tourismus Denkmaleingesetzt.

Noch viel mehr dafür hat sich ein griechischstämmiger Mann für die Entwicklung des Tourismus in dieser Gegend eingesetzt, sehr erfolgreich. Darum gibt es das Christomannos-denkmal , einen 2,70m hohen Bronzeadler.

Von hier ist es zur Rotwandhütte nicht mehr weit. Durch das nicht mehr so schroffe Gelände

geht’s mit ziemlich guter Fernsicht weiter, hinter jeder Kurve neue Ansichten.

Ganz besonders toll: die Felsen hinter der Hütte, eine begehbare Scharte, so viele Möglichkeiten.

Für heute aber reicht es, wir gehen wieder zum Adler (Diesmal frei von Touris)

Und zum nächsten Lift, und damit zum Auto.

Denn in unserer Unterkunft wartet die Sauna, der Aperitivo und natürlich das Abendessen.

In unserem Agriturismo gibt’s heute etwas Spezielles:

Ravioli gefüllt mit Löwenzahn(lecker) und Esel (auch lecker, schmeckt wie Rind, ist nur etwas festeres Fleisch)..Ein herrlicher Tag.

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3 Antworten zu Zur Rotwandhütte

  1. doeziblog schreibt:

    Hat dies auf Hin und weg rebloggt und kommentierte:
    Auch wenn meine Freunde in Nepal unsere Alpen gern als „baby mountains“ bezeichnen – die Dolomiten sind sehr beeindruckend. Von unserem ersten Wandertag könnt ihr hier auf Achims Blog lesen.

  2. Helli schreibt:

    Und Mobby war mit dabei?

  3. Pingback: Unterwegs

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