Über den Landkreis hinaus

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

Das Jahr ist nun schon einige Tage alt, der Winter will sich (zumindest bei mir im Flachland) nicht so richtig entfalten. Na, da könnte man doch mal die Fahrradsaison eröffnen 🙂 Neulich bin ich im Netz auf einen netten Blog … Weiterlesen

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Coffee to Go in Togo

Neulich, bei meiner Buchhändlerin.
Ich möchte mir ein Buch bestellen, muss etwas warten.
Muss etwas länger warten und schaue mich deshalb ein wenig im Laden um.
Mein Blick fällt auf ein Buch, das mich sogleich fesselt. Die Reisebeschreibung durch 26 Länder eines Radlers.Es heisst „Coffee to Go in Togo“. Klar, am Ende seiner Tour wird er in Togo sein, ganz schön weite Strecke …
Zu Beginn seiner Reise folgt er einfacheren Pfaden, dem Donauradweg etwa. Den bin ich auch schon geradelt, 1986 glaube ich war das. Da sind wir immerhin bis in die Wachau zwischen Linz und Wien gekommen.
Vier Jahre später dann sind wir die Strecke noch einmal geradelt, sind dann über den Neusiedlersee und Esztergom (da waren wir also wieder an der Donau!) bis nach Budapest gekommen.
Die Rückfahrt haben wir sehr schön gestaltet, wir sind mit dem Schnellboot von Budapest nach Wien gefahren und mit dem Zug weiter nach München.
Das Schnellboot hat keinen Platz für Fahrräder, diese wurden kurzerhand vorne angebunden. Hat funktioniert. Und wir saßen schön gemütlich auf den besten Plätzen, die Landschaft und Städte im Blick.
Ich weiss nicht mehr viel von dem, was ich damals gesehen habe. Aber einige markante Dinge sind lebendig im Kopf.
Meine liest das Buch vor mir. Und ist begeistert. Einmal sagt sie “ Du, das muss ich dir jetzt mal vorlesen“. Da hat der „Coffer-to-go-Radler“ mit seiner Beschreibung genau den Reisenerv meiner Eva getroffen.
Sie liest mir das Kapitel vor und sagt „Da könnten wir doch hinfahren , nach Bratislava“.
Ja, können wir ja mal ins Auge fassen. Bratislava hat mich schon auf der Schnellboottour angelacht, kleines Städtchen, Burg, da fahre ich mal hin …

Und jetzt, 13 Jahre nach meiner Radtour und 10 Tage, nachdem ich das Coffee-to- Buch gekauft hab – sitzen wir schon begeistert im Zug zurück in die Heimat.
Städtereisen im November sind ja immer eine kleine Überraschung. Wie ist das Wetter? Gibt es auch am Abend Unterhaltung? Das Wetter war gut, kalt zwar, aber trocken.
Bratislavas Altstadt ist in einigen Minuten durchquert. Aber sie ist sehenswert. Und es gibt Cafés und Schokolaterien und ganz ganz viele schöne alte Häuser.
Und es gibt die große, neue Donaubrücke. Sensationell. Mit nur einem Pfeiler auf der südlichen Donauseite wird die Last einer mehspurigen Stadtautobahn getragen. Und am Ende des Pfeilers befindet sich ein Ufo, das Restaurant mit aufsitzender Aussichtsplattform kann man nicht anders beschreiben .
Von hier hat man einen phantastischen Blick auf die Altstadt mit der Burg und vielleicht (bei gutem Wetter) bis nach Wien …
Im Gewusel der Altstadt finden sich etliche Bars und Kneipen. Und kleine Brauereien. Und Kirchen und Museen.
In der Galerie Nedbalka (moderne Kunst in der Slowakei) bekommt man noch einen Kaffee zu der hervorragenden Kunst dazu.
Die Burg bietet sich als Abendspaziergang nach dem köstlich Gulasch (mit ein paar Bierchen aus der Schloßbrauerei ergänzt) an, man kann bis Mitternacht die Burganlagen besichtigen und – ich liebe das – hinunter auf die Stadt schauen. Das ist grossartig.
Ein ganz besonderes Kinstwer in der Altstadt heisst „man at work“ , das wohl meistfotografierte Objekt in der Stadt.

Der zweite Tag,Sonntag, fing regnerisch an.
Kein Problem, wir hatten uns ein Indoor-Programm vorgenommen. Das Meulensteen-Museum Danubiana zwanzig Kilometer südlich der Stadt am Ende eines Donaustausees. 35 Minuten dauert die Fahrt mit dem Bus dorthin, Ticket zu 90 Eurocent.
Draussen : Skulpturenpark, innen moderne Kunst. Ein Muss! Zwischendrin ein Kaffee und Häppchen im Café an der Donau. Toll, Extraklasse.
Ich bin mir ziemlich sehr sicher, dass ich bald eine Radtour nach Bratislava machen werrde. Wer kommt mit?

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Die Namib

Von Swakopmund aus kann man einige schöne Ausflüge in die Namib, die hier ihre nördliche Grenze findet, starten.
Als erstes machen wir einen Ausflug zum nahegelegenen Walvisbay südlich von Swakopmund. Highlights hier sind die Flamingos und Pelikane uns die ‚Düne 7‘, auf die ich natürlich klettern musste; man rutscht allerdings fast mehr als das man hochkommt. 10 Minuten fand ich aber eine gute Zeit 🙂
Highlight aber ist der Ausflug über die Namib. Die blaue Linie auf dem Satellitenbild zeigt die Route, von Swakopmund entlang der großen Schlucht ins Landesinnere, über die Namib nach Sossusvlei (da kommen wir auch mit dem Auto noch hin) und dann wieder nach Norden nach Swakopmund. Gute 600 Kilometer in 2h20 wurden versprochen, haben wir auch gemacht.
Die sechssitzige Cessna wird über der erhitzten Wüste natürlich durchgeschüttelt, die Aussichten aber sind die Schweißperlen wert :-).
Die Wüste ist sehr abwechlungsreich, Sanddünen, Steinwüste, trockene und grüne Schluchten, große Sandebenen. Immer wieder sind Tiere zu erkennen, Zebras meist. Es muss doch irgendwo Wasser geben. Hie und da sind aufgelassene Mienen zu erkennen.
Grossartig!
Zum Meer hin fliegen wir über Sossuvlei, eine besondere Ecke der Namib. Das geht aber so schnell, daß ich gar keine Details erkennen kann.
Der Flug zurück nach Swakopmund entlang der Küste ist abwechslungsreich : Robben, Schiffwracks, Pelikane in der Nähe von Salzgewinnungspfannen …
Der Pilot will den links und rechts sitzenden Fluggästen die besten Blicke ermöglichen, da sind einige sehr interessante Manöver dabei. Es ist aber kein überempfindlicher Mensch an Bord…
Nach Sonnenuntergang erst landen wir. Den schauen sich meine Reisefreunde (die den Flug nicht mitgemacht haben) vom Restaurant am Ende des Jetty an. Das hervorragende Springbockfilet setzt dem Tag dann die Krone auf.

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Cape Cross

Ich habe eine schöne Aufnahme vom brandberg gefunden , die bunten Linien darauf erkläre ich in einem späteren Blog.
Heute standen auch keine bunten Linien auf den Programm sondern Robben. Bei Cape Cross liegen hunderte. Tausende oder auch zehntausende eng beieinander. Als erstes wurde ein einfaches BesucherHaus mit zwei Tischen und Bänken aus Stein erbaut, auf der Meerseite zu den Robben hin offen. Das haben die Robben in Beschlag genommen. Die Besucher werden nun über Stege durch (oder über) die Robben geleitet, ein olfaktorisches Erlebnis. Bei diesem Gestank seine Stulle rausholen – kann ich mir nicht vorstellen.
Die meisten Tier dösen so vor sich, die Kleinen robben sich an die Zitzen der Mutter und die Clan-chefs produzieren sich auch mal lautstark.
Die Strecke vom Brandberg über Cape Cross nach Swakopmund führt erst südlich am Brandberg durch sehr trockene Landschaft („fahren Sie 140 Kilometer …“ sagt die Stimme aus dem Navi) um dann an der Küstenstraße ebensolange durch steinige Gegend zu führen. Salzgewinnung ist hier wirtschaftlicher Faktor Nummer eins.
Swakopmund vermittelt noch das Gefühl einer deutschen Kleinstadt, erfreulicherweise mit dem Café Anton und den sehr leckeren Torten ….

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White Lady

Mal abgesehen von diesem Wüsten“Campingplatz“ finden sich hier die Highlights im Gebiet des Brandbergmassivs.
Da wäre einmal die White Lady und zum anderen der 2574 m hohe Königstein. Den kann man auch besteigen, dauert aber drei Tage und wird somit auf den nächsten Namibiatrip verschoben.
Die Wanderung zur White Lady führt eine oder anderthalb Stunden in eine Schlucht hinein, immer dem meistens trockenen Flussbett nach.
Klippschliefer sind recht häufig zu sehen, kaninchengroße Säugetiere. Erfreulich für uns, dass auch ein Adler sehr präsent war, die Klippschliefer fanden das allerdings nicht lustig – husch, waren sie weg …
Die Wahrscheinlichkeit, einenSkorpion zu finden, ist sehr hoch. Hebst du einen Stein hoch oder auch einen der ziemlich häufig herumliegenden Baumstamm ist (fast ) garantiert einer drunter. Meiner war ein helles Prachtexemplar , mit bedrohlichem Schwanz/Stachel.
Ein bisschen über hier reichlich rumliegende Felsbrocken klettern mussten wir noch und dann standen wir vor einer Felswand mit ewig alten Felsmalereien. Annette, unsere schwarze Führerin erzählt viel über die Malereien. Ca 4000 alt und einigermassen verblasst (weil frühere Touristen zur Kontrastverbesserung Wasser. Cola etc deübergekippt und Blitzlicht verwendet haben) sind die 20 bis 30 Figuren. Neben der Darstellung von Alltagsszenen(Jagen) und Menschen- und Tierdarstellungen gibts noch die White Lady, eine mit weisser Farbe gemalte Frauenfigur. Warum dieses Bild existiert, weiss man natürlich nicht. Wird schon was Besonderes gewesen sein, die Dame.
Die Farben sind auf Blutbasis hergestellt(rot und schwarz) oder mit Hilfe von Klippschliefer-pipi hergestellt (das ergibt eine schöne weiße Farbe).
Ein Bild davon muss ich nachreichen, habe ich vergessen aufzunehmen, mit dem Handy …
Ein Stückchen weiter (es gibt hier viele Tausend solcher Bilder) auf dem Weg zu weiteren bemalten Felsen steht uns ein WüstenElefant im Weg, 30 m nur weg. Auch sehr nett, schauen wir uns also den eine Weile an („if he comes please klimb up …“) und kehren dann um.
Mit der gerne plaudernden Anette und den lustigen Klippschliefern ein kurzweiliger Weg bei Temperaturen bei 36 – 38 Gead.
Und anschließend? Naja, Pool, Sundowner, zum Sonnenuntergang auf den Felsen klettern

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Brandberg

Es sind über 300 Kilometer zum Brandberg.
Von der Savanne in die Wüste. Knapp die Hälfte davon sind nicht asphaltiert, da geht’s ein bisschen langsamer dahin, ruckelig irgendwie 🙂
Die ersten 80 Kilometer sitzen wir zu sechst im Auto, wir nehmen eine junge Frau mit ihrem 4 Jährigen Mädel mit. Wunderbar, wir bekommen interessante Einblicke ins Leben der Einheimischen.
Die großen Asphaltstrassen sind ja meist recht ereignisfrei. Wenig Verkehr, noch weniger Kurven und links und rechts Zäune.
Auch die nichtasphaltierten Strassen sind genauso. Nur : Parkplätze mit einem (manchmal sogar beschatteten) Picknickplatz gibts hier garnicht. Wir picknicken also einfach an einer Stelle mit schöner Aussicht. Etwas staubig war die Aktion schon…

Die Brandberg White Lady Lodge , unser Domizil für zwei Nächte, haut uns dann vom Hocker. Eine Oase im eigentlichen Sinn und eine Oase für die Seele. Die letzten dreißig Kilometer waren ziemlich sandig, langsam wurde aus dem weithin sichtbaren Steinhügel der massive Brandberg, eine Gebirgskette (eher aber ein Gebirgskreis, Google Earth zeigt das eindrucksvoll). Immerhin steht hier der höchste Berg Namibias, 2500 m hoch.
Und unser Safarizelt steht auf 600 Höhenmetern im Sand.
Sehr schön : Es gibt hier einen Sunset Point mit einem guten Blick übers Gelände.
Manchmal laufen einige Elefanten über den Campingplatz, leider haben wir das Gluck nicht .

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Brandberg

Es sind über 300 Kilometer zum Brandberg.
Von der Savanne in die Wüste. Knapp die Hälfte davon sind nicht asphaltiert, da geht’s ein bisschen langsamer dahin, ruckelig irgendwie 🙂
Die ersten 80 Kilometer sitzen wir zu sechst im Auto, wir nehmen eine junge Frau mit ihrem 4 Jährigen Mädel mit. Wunderbar, wir bekommen interessante Einblicke ins Leben der Einheimischen.
Die großen Asphaltstrassen sind ja meist recht ereignisfrei. Wenig Verkehr, noch weniger Kurven und links und rechts Zäune.
Auch die nichtasphaltierten Strassen sind genauso. Nur : Parkplätze mit einem (manchmal sogar beschatteten) Picknickplatz gibts hier garnicht. Wir picknicken also einfach an einer Stelle mit schöner Aussicht. Etwas staubig war die Aktion schon…

Die Brandberg White Lady Lodge , unser Domizil für zwei Nächte, haut uns dann vom Hocker. Eine Oase im eigentlichen Sinn und eine Oase für die Seele. Die letzten dreißig Kilometer waren ziemlich sandig, langsam wurde aus dem weithin sichtbaren Steinhügel der massive Brandberg, eine Gebirgskette (eher aber ein Gebirgskreis, Google Earth zeigt das eindrucksvoll). Immerhin steht hier der höchste Berg Namibias, 2500 m hoch.
Und unser Safarizelt steht auf 600 Höhenmetern im Sand.
Sehr schön : Es gibt hier einen Sunset Point mit einem guten Blick übers Gelände.
Manchmal laufen einige Elefanten über den Campingplatz, leider haben wir das Gluck nicht .

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