Zum Kaffeetrinken nach Solnhofen

Wir stehen noch auf dem WoMo-Stellplatz an der Altmühl in Eichstätt. Gestern waren wir mit den Rädern nach Osten unterwegs, heute nach Westen. Die Innenstadt von Eichstätt lassen wir links liegen, ist ja eh alles geschlossen.

Die City liegt ja eher rechts 🙄, links thront oben auf den Felsen die Willibaldsburg.

Wir bleiben aber auf dem Altmühltalradweg. Nach nur wenigen Kilometern erreichen wir Obereichstätt. Ein Hinweisschild macht uns neugierig, der Alf Lechner Skulpturenpark lockt! Ein ehemaliges Eisenhüttenwerk ist Heimat von über 50 seiner zum Teil monumentalen Stahlskulpturen. Leider können wir nur ein paar Blicke auf das Gelände werfen, wie in allen anderen Museen ist auch hier gerade kein Besucherverkehr.

Flach führt uns der Radweg mal direkt am Fluss, mal durch die breiten Auen Richtung Dollnstein.

Die Altmühl mäandert sehr ausgeprägt. Im inneren Bogen ist dann wenig Platz, der Radweg passt dann nicht mehr zwischen Fels und Fluss. Mehr als einmal  müssen wir ganz schön strampeln …

Kurz vor Dollnstein kommen wir am Burgfels vorbei. Ein Eldorado für Bergsteiger.

Ein Bergsteiger ist schon am späten Vormittag unterwegs.

Hinter Dollnstein, eigentlich schon ganz nah an Solnhofen, passieren wir eine Felsgruppe, die auch mal einen Namen bekommen hat: die 12 Apostel. Schön anzusehen und oben verläuft der Altmühltalpanoramawanderweg. 200 km lang und ehe wir uns versahen, stand er schon auf der To-do-Liste. Da müssen wir nur noch auf offene Gasthöfe warten.

Nur ein paar Minuten später stehen wir am Fossilienmuseum in Solnhofen.

Der Wegweiser zum Steinbruch lässt uns kalt, lieber würden wir irgendwo Kaffee und Kuchen ergattern. Die nahe Klosterbäckerei ist geschlossen. Ein Einheimischer sagt „gleich ums Eck ist ein offener Bäcker“. Nichts wie hin!

Und einen schönen Sitzplatz haben wir auch gefunden.

Nach 34 Kilometern drehen wir hier um, gleiche Strecke, gleiche Sehenswürdigkeiten. Nur in Eichstätt lassen wir uns – sozusagen aus Versehen – durchs Zentrum leiten. Sehr Barock, sehr unbelebt. Immerhin ein Heiliger hat mir gut gefallen

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Kleine Fluchten – Radeln an der Altmühl

Der Wetterbericht verspricht – zumindest tagsüber – frühlingshaftes Wetter. Also los.

Das Wohnauto ist schnell gepackt, für zwei oder drei Tage ist das ja auch nicht so aufwändig 😊. Noch die Räder hinten drauf und ab geht die Post.

Wir sind optimistisch, die Sonne kommt bestimmt

Ich fahre gerne Landstraße, Eva, die beste Ehefrau von allen, mag gerne etwas schneller ankommen und nimmt gerne die Autobahn. Heute fahre ich und deswegen dauert die Anreise eben etwas länger. Bei 90 Kilometern ist das aber ok, oder ?

Wir fahren direkt zum Figurenfeld bei Eichstätt. Dort stehen seit über 40 Jahren die steinernen Plastiken des Eichstätter Künstlers Alois Wünsche-Mitterecker und wir haben sie erst jetzt entdeckt…

Vom Parkplatz kommend werden wir von einer einzelnen Figur empfangen. Ach, so zerstreut stehen die Plastiken?

Nein. In einem Kessel liegen und stehen die Figuren, als Mahnmal für die Ewigkeit, eine Mahnung vor dem Krieg. Sehr ergreifend …

Auf dieses Kunstwerk sind wir nur gestoßen, weil wir einen schönen Platz für die Nacht gesucht haben und der Parkplatz bei dem Figurenpark im Netz empfohlen wurde. Der Parkplatz hat uns dann doch nicht gefallen. Nun stehen wir direkt an der Altmühl auf dem offiziellen Womoplatz von Eichstätt.

Es ist früher Nachmittag nach dem Kaffee. Auf die Räder! Der Altmühlradweg liegt ja direkt vor uns. Heute fahren wir ostwärts.

Die alte Brücke bei Pfünz
Auf stillen Nebenstraßen und Radwegen folgen wir der Altmühl.

Das Tal der Altmühl ist hier besonders breit. Die Donau hat lange Zeit an dem Flußbett gearbeitet. Erst vor ca 80.000 Jahren hat sie beim jetzigen Kloster Weltenburg die Felsen durchbrochen und überlässt nun das Tal der viel kleineren Altmühl.

Die Kraft der Donau zeigen sehr schön diese Dolomitfelsen, unter denen 5 Karstquellen hervorquellen.

Das immerzu 10 Grad warme Wasser, immerhin 35 Liter pro Sekunde, fließt aber schon auf der anderen Seite der Straße in die Altmühl.

Und nicht weit weg, am Rande von Arnsberg, gibt’s einen Eisautomaten. Ein echtes Highlight.

Schöne Felsen tauchen immer mal wieder aus den Hängen auf. Auf diesem hatten schon die Römer einen Beobachtungsturm errichtet.

Nur ein paar Kilometer später bei Böhming mit seiner auf dem Gelände eines römischen Kastells errichteten Kirche drehen wir um. Die Sonne wird bald untergehen und die Temperaturen lassen merklich nach.

Wir halten noch ein paar mal an, einige Geocaches möchten gefunden werden, die Handschuhe werden gebraucht.

Ein Blick zurück auf Arnsberg mit seiner Burg und dann freuen wir uns nur noch auf’s Wohnmobil – das ist nämlich vorgeheizt.

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Kleine Fluchten – Winterwanderung zum Rabenkopf

Vor ein paar Tagen habe ich noch einen kurzen Moppedausflug gemacht, trockene Straßen, acht Grad – und die Straßen relativ leer. Sehr schön.

Zwei Tage später hat uns das Wetter dann auch im Süden der Republik mit Schnee beglückt, viel Schnee.
Und obendrauf gab’s dann richtig winterliche Temperaturen. -10 Grad. Was für ein Unterschied.

Ganz anders war dann auch unsere kleine Flucht aus der Pandemie. Ein Winterwanderbüchlein fand sich im Bücherregal und empfahl uns einen herrlichen Ausblick aufs Karwendelgebirge.

Die Wanderung beginnt in einem kleinen Weiler nördlich von Kochel namens Pessenbach. Das schien mir eine ruhige Wanderung zu werden, kein Massenansturm …

Herzogstand und Heimgarten im Süden

Schon der Blick vom Parkplatz aus Richtung Süden zeigt uns : eine gute Wahl !
Der Weg führt aber nach Osten – und da hat der folgende Anblick uns richtig Vorfreude bereitet.

Der Rabenkopf versteckt sich hinter dem Baum

Schon nach ein paar hundert Metern sind wir im Wald verschwunden und sofort ist es still und einsam und erholsam.

Der Weg führt erst mal ziemlich geradeaus, dabei stetig ansteigend und ist nicht wirklich gut zu gehen, viele Steine liegen unter ein paar Zentimetern Schnee versteckt – mit Rücksicht auf Knöchel und Gelenke gehen wir vorsichtig und daher etwas langsamer.
Und überhaupt der Schnee … wir hatten hier mit Schneemassen gerechnet und waren von einigen wenigen Zentimetern dann – naja, enttäuscht nicht, aber beeinflusst, die Schneeschuhe haben wir im Auto gelassen.

45 Minuten später sieht die Sache dann doch etwas anders aus. Noch mal zurück ? Die Schneeschuihe holen ? Es war schon kurz vor 12, nö, da müssen wir jetzt ohne Schneeschuh auskommen!

Herrlich.

600 Höhenmeter und knapp zwei Stunden später erreichen wir die – natürlich unbewirtschaftete – Ortererhütte am Rande eines baumfreien Hanges. Ein Weg ist nicht zu erkennen, der Track auf meinem Navy führt eindeutig in noch tieferen Schnee und in den Schatten. Wir wollen aber in der Sonne gehen und wählen daher den Weg durch die Mitte.

Der Hang sieht steil aus, das Ziel aber ist gar nicht mehr weit weg, den bewaldeten Kamm im Bild wollen wir noch erreichen, das muss doch zu schaffen sein !?

15 Minuten später ist der Punkt fast erreicht, an dem unser Track nach links in den Wald führt, weniger Schnee, weniger Steigung. Und dann in der Sonne sitzen und das Karwendel bewundern.

Ständig sinken wir in den tiefen Schnee. Die Wiese darunter muss sehr bucklig sein. Schweren Herzens brechen wir hier ab. Die Sonne beginnt auch schon hinter den Bäumen zu verschwinden. Und kalt ist es im Schatten ausserdem.

Fröhlich stapfen wir also abwärts zur Hütte, die noch in der Sonne liegt. Eine Bank gibts zwar nicht, aber einige Baumabschnitte gehen natürlich auch.

Ganz besonders gefällt uns das, was vor uns im Schnee liegt. Unsere (hier schon halb aufgefutterte) Brotzeit 🙂

dazu aus der Thermoskanne heißen Earl Grey mit Honig und einem Schuss Zuika, rumänischer Schnaps, der uns pur nicht schmeckt, aber aus dem Tee ein vorzügliches Getränk macht.

Der Rückweg war der Hinweg, runter gehts natürlich etwas schneller.
Aus dem Wald kommend kurz vor der Straße bietet sich uns ein herrlicher Blick über die Moorlandschaft im Loisachtal. Das war mir so gar nicht aufgefallen beim Aufstieg.

Hoffentlich bleibt das Wetter so schön. Dann könnten wir den gleichen Weg noch einmal gehen und die Schneeschuhe dabei haben. Und doch noch auf den Rabenkopf kommen.

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Eröffnung der Saison

Januar, Corona. Viel Spazierengehen, meistens in der näheren Umgebung.
Viel Kochen und Backen , das ist gut für die Seele.

Und heute habe ich mich dann endlich mal wieder aufs Fahrrad gesetzt.
Grau in grau das Wetter, ein kleines Minuszeichen vor der aktuellen Temperatur.
Macht nichts, mir fehlt die Bewegung mit/auf meinem Fahrrad.

Bei Komoot habe ich eine interessante Strecke gefunden, meistens auf Radwegen und die sind ja geräumt.

Erstmal südlich aus dem Ort raus, dann doch mal auf den Isarradweg, ein paar Kilometer die Fähigkeiten der aufgezogenen Reifen (Schwalbe G One) im Winter testen.

Fazit : geht erstaunlich gut, naja, ist ja auch ein Gravelbike :-).
Ist aber recht langsam und die Augen von der Strecke nehmen – ach nee, lieber nicht.

Bei nächster Gelegenheit also doch wieder auf den Straßenbegleitenden Radweg, kurz vor Ismaning, da waren schon 15 Kilometer auf dem Tacho.

Von da an lief es dann ziemlich gut. Am Speichersee (Vogelparadies zu den Vogelzugzeiten) vorbei, in Feldkirchen abbiegen, nordöstlich (oh schön, etwas Rückenwind) in Richtung Erding. Die Radwege sind frei und fast immer vorhanden. Sehr gut.

Nach 31 Kilometern (ungefähr der Hälfte der geplanten Strecke) erinnere ich mich an die Banane, die in der hinteren Jackentasche auf ihren Einsatz wartet.
Wunderbarerweise ist gerade ein großer BMW-Händler an der Pausenposition 🙂

Ein bißchen die Beine vertreten (an der großen Fensterfront, hinter der die teuren Reise-Enduros auf Käufer warten, das Auge isst mit). Solche Geräte wie auf diesem Plakat sind aber definitiv nicht meine Sache.

Meine kleine Kawasaki muss sich wohl noch eine Weile gedulden ….

Heute bin ich sowieso ganz auf Fahrradfahren eingestellt. Die zweite Hälfte der Tour ist erstmal die deutlich schnellere. Die Dorfdurchfahrten ausgenommen bewege ich mich ausschließlich auf Radwegen. das ist herrlich!

Nur zehn Kilometer später meldet sich mein Körper. Das Sitzfleisch muss sich erst wieder an diesen kaum vorhandenen Sattel gewöhnen und die Zehen beschweren sich über die eisige Luft. Klar, ich fahre mit meinen normalen Fahrradschuhen, ohne Clicksystem wäre das ja sonst nix. Die sind aber für den Sommer konzipiert … und die darübergezogenen Neopren-Überschuhe sind eben nur für 40 Kilometer ausreichend.

Da muss ich also durch.

Und wenig später steht dieser Wegweiser am Wegesrand. Ja, jetzt in die Therme, in die Sauna! Das wäre es. Da würde ich anschliessend auch gerne nochmal 40 oder auch 50 Kilometer radeln.

Ist aber nicht drin, Corona lässt grüßen.

Der Wind kommt nun direkt von der Seite, ein bißchen stärker in die Pedale treten, den Luftwiderstand verringern. Na, geht doch. Die kalten Zehen sind vergessen.

Eine Zeit lang kann ich mehr Tempo machen, schön dahin rollen. Dann kommt die Kreuzung in Notzing, die Ampel steht auf rot, der Wegweiser „Nach Hause 16 Kilometer“ zeigt nach links.
Also nach Westen, also gegen den Wind.
Immerhin komplett auf guten Radwegen.

Unten auf der Karte kann man meine Geschwindigkeit ungefähr ablesen : blau ist langsam, rot ist schnell.

Und – immerhin – grün ist schneller als blau 🙂 .

Glücklich ausgepowert komme ich rechtzeitig zu Kaffee und Kuchen nach Hause.
60 Kilometer unter 3 Stunden, da bin ich zufrieden, die Fahrradsaison 2021 hat ja gerade erst begonnen !

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Kraniche umkreisen

Auf unserer Suche nach den besten Kranichbeobachtungsspots sind wir auf zwei wunderbare Orte gestoßen: Barhöft und Linum. Während Barhöft nur fünf Kilometer Luftlinie vom Inselchen Ummanz entfernt ist, liegt Linum knapp 300 Kilometer weiter südlich. Doch der Reihe nach. Barhöft hatten wir neulich schon mal mit den Rädern angesteuert, als wir ein paar Tage auf […]

Kraniche umkreisen
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Ummanz, das Inselchen neben Rügen

Einmal rum sind elf Kilometer. Und da es auf Ummanz nicht viele Straßen und Wege gibt, schaffen wir es in zwei Tagen, die ganze Insel abzuradeln. Was es hier gibt ist jede Menge Wasser und Wald. Und Kraniche. Klar. Wir haben gelernt, dass ein Kranich auf jeder Feder ein Auge hat. Das ist eine hübsche […]

Ummanz, das Inselchen neben Rügen
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Typisch Bodden

Wir haben eine schöne Radtour über 73 Kilometer am südlichen Bodden gemacht. Von unserem Campingplatz ein paar Kilometer südlich des Bodden nach Barth im Westen und dann immer auf dem Deich bis Bisdorf im Osten. Herrliches Wetter hat uns herrliche Ansichten beschert ☺

Camping bei Altenpleen, das Kranorama bei Günz
Typisch Bodden
Yachthafen Barth
Der Hafen von Dabitz, entspanntes Fleckchen Erde mit Imbiß
Radeln auf dem Deich in endlos erscheinender Landschaft
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Stralsund und Kinnbackenhagen

Ich war so sehr auf die Kraniche fixiert, dass ich erst am zweiten Tag auf dem Naturcamping Duvendiek realsiert habe, wie nah Stralsund ist.

Die alte Hansestadt ist im erlauchten Kreis des Weltkulturerbes vertreten, gerade mal 12 Kilometer entfernt.

Durch die herbstlichen Felder nach Stralsund

St Nikolai, die größte Kirche der Stadt mit ihren unterschiedlichen Türmen, wird seit 1971 renoviert. Die Hallenkirche soll wieder in der Architekturfarbigkeit von 1350 erstrahlen.

Hinter dem Hochaltar befindet sich die älteste im Original erhaltene Astronomische Uhr (dieser Art, wie es im Reiseführer genannt wird) aus dem Jahr 1394.
Anna Selbdritt, eine Stuckplastik aus den Jahren vor 1280, zeigt die heilige Anna nebst Tochter Maria und Enkel Jesus

Gleich neben der Kirche steht das alte Rathaus mit seinem imposanten Giebel am Alten Markt.

Und dann ist da natürlich noch der Hafen.

Das alte Lotsenhaus
Gorch Fock

Zum Sonnenuntergang radeln wir nach Kinnbackenhagen. Das Örtchen liegt am Bodden gegenüber der Werder-Inseln. Hier, wurde uns gesagt, könnten wir hervorragend die Kraniche auf ihrem Weg zum Schlafplatz beobachten. Und so ist es auch.

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Bei den Vögeln des Glücks

Ihretwegen sind wir hierher, an den Bodden südlich von Fischland-Darß, gefahren. Ihretwegen werde ich heute sehr früh wach, denn ich höre sie schon. Ihr Ruf, dieses typische, trompetende Krru, Krru, lockt mich aus dem Bett. Über uns zieht eine kleine Formation Kraniche hinweg. Die nächste folgt alsbald, aber wir brauchen erstmal einen Kaffee. Im Frühling […]

Bei den Vögeln des Glücks
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Über der Bode

Nach einigen Tagen, die wir bei meiner Mutter in Göttingen verbracht haben, steht der Harz auf dem Programm.

Der ist ja nicht weit weg, sodass wir noch gemütlich zusammen frühstücken. Eine Stunde vor dem reservierten Termin sind wir dann an der Rappbodetalsperre. Es ist relativ wenig los, da darf ich mich gleich anstellen zu meinem Event, der Megazipline.

Auf dem Turm, fertig eingekleidet. Da kann es ja losgehen.
rechts die Staumauer, in der Mitte die Hängebrücke und links die Rappbode. Darüber 2 Stahlseile.
Man wird eingehängt

Gut gesichert muss ich an den Rand der Plattform treten. „Noch ein bißchen nach vorn“ sagt das Personal. Dabei schweben die Zehen doch schon über dem Nichts! „Jetzt die Beine nach hinten!“ Das geht nur, wenn ich mich in das Geschirr fallen lasse – erleichtert stelle ich fest, dass die schwebende Lage viel angenehmer ist, ich kann nach unten schauen und die Aussicht ist prima, kein Schwindelanfall mehr.

„drei …. zwei …. eins ….“ – die Reißleine wird gezogen und …

… hui – es geht abwärts. Mit bis zu 85 Kilometern pro Stunde rauscht man dem Tal entgegen. Herrlich ist das! Nur schade , dass der Flug, das Gleiten , egal wie man es nennen mag, nicht mal eine Minute dauert. 45 Sekunden waren es genau, 1000 m und 120 Höhenmeter. Darf ich gleich nochmal ?

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