Stromboli

Die einen werden an Ingrid Bergman und den gleichnamigen Film von Roberto Rosselini aus dem Jahr 1949 denken, andere vielleicht an die kleine Insel zwischen Neapel und Sizilien mit dem aktiven Vulkan . Als unser Schnellboot anlegt liegt gerade eine … Weiterlesen

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Vulcano

Die zweite Insel unseres Inselhoppings ist die südlichste, wir haben sie schon bei der Anreise nach und ganz besonders von unserer ersten Wanderung auf Lipari bewundern können, denn sie liegt nur 2km südlich davon. Betritt man Vulcano hat man sogleich … Weiterlesen

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Lipari

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Vor einigen Jahren verbrachten wir einen herrlichen Herbsturlaub auf Sizilien, einige Tage davon in Cefalu an der Nordküste. Von der Terrasse unseres Appartements hatten wir einen schönen Blick über den Ort und aufs Meer und am Horizont lockten die Aeolischen … Weiterlesen

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50 10

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Zwischen dem Ort, in dem ich lebe und dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin, liegen ca drei Grad in nördlicher Richtung und fast zwei Grad in westliche Richtung. Auf dem Weg zu Muttern (500 km Autobahn plus 12 km … Weiterlesen

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The American Dream

Neulich gab’s bei Lidl günstige Fahrkarten für die Bahn. Da habe ich mir mal ein paar gekauft.

Ich muss für meine Bahntickets immer normalen Preis (Bahncard 25) zahlen, Sparpreis für 29 € bekomme ich nie. Obwohl ich gerne frühzeitig buche. Jetzt, dieses Wochenende konnte ich also dank Lidl günstig durch die Republik reisen.

Ausgeguckt habe ich mir eine Ausstellung in der Kunsthalle Emden. Vom südöstlichen Zipfel in den äussersten nordwestlichen Zipfel mit dem Lidlticket für (hin und zurück) 58 € . Da bin ich zufrieden.wp_20180128_13_24_50_pro928889216.jpg

So eine Reise mit der Bahn dauert natürlich etwas. Halbe Stunde mit der SBahn nach München, mit dem ICE nach Hannover und dann weiter mit dem vollen WerderFan-Express über Bremen nach Emden. Dauert 9 Stunden. Pro Stunde Reisen also 3 Euro irgendwas 🙂

Eigentlich bin ich gar nicht so der Bahnfan, aber diesmal …. klasse. Ganz in Ruhe Zeitung lesen, die mitgebrachten Brote und Schokoladen vernichten und in dem hervorragenden Buch „Coffee to go in Togo“ weiterlesen. Ich brauche immer Wochen für dickere Bücher, da ist so eine Reise sehr hilfreich. Und dieses Buch ist aber auch so gut geschrieben, du fährst da quasi mit. Tolle Sache !

Emden empfängt mich mit Dunkelheit. Schade, habe ich aber natürlich gewusst. Zu meinem Hotel gehört ein griechisches Lokal, für Essen ist also gesorgt. Nett wäre aber ein Bierchen in einer netten Kneipe. Die findet sich auch schnell in dem sehr kleinen Ortskern. Viele verschiedene Biere, gut, Musik, auch gut. Luft …. nicht so gut. Es gibt hier Raucher-Nebenräume und sogar Raucherkneipen! Das bin ich aus Bayern gar nicht gewohnt .

Mit nem Bier von der Tanke haue ich mich dann noch ein bißchen vor die Glotze.

Der Morgen kommt, das Frühstück in dem günstigen Hotel ist ziemlich gut und bald stehe ich am Hafen. Emden liegt ja am Dollart, da wo die Ems und die Nordsee sich mischen. HIer liegen einige Museumsschiffe, ein Seenotrettungskreuzer, ein Leuchtboot „Deutsche Bucht“ und eine Dreimastbark. Schön, aber schnell bewundert. Im Winter gibts hier keine Touristen und schon garnicht morgens um zehn.

Zum Seehafen rauslaufen habe ich keine Lust, den Ortskern habe ich schon zweimal durchwandert und das Museum öffnet erst um 11 uhr. Da fällt mein Blick auf das Grand Café. Gemütlich. Hier hätte das Bier gestern abend wohl auch geschmeckt …

Gut vorbereitet reihe ich mich punkt 11 in die schon recht lange Kassenschlange ein, dank Onlineticket ist das aber schnell erledigt. Und dann erfreue ich mich an den Bildern. Die Bilder stammen aus der Zeit von 1965 bis heute. Dabei sind Streetfotografien , Gegenüberstellungen von genügsamen Menschen (hier :Cowboy) und Superreichen mit Rennpferd und insbesondere fotorealistische Ölgemälde, die ich ja ganz besonders mag.

Ein besonders herausragendes und aktuelles Bild heisst „Quak quak“ und dreht sich um den amerikanischen Präsidenten, Trump.

Ich habe es fotografiert (das ist erlaubt) und ich zeige es hier, hoffentlich ist das auch erlaubt …

Im Untergeschoss entdecke ich noch eine Reihe schöner Bilder aus der Sammlung von Henri Nannen, dessen Stiftung dieses Museum betreibt. Diese Bilder sind älter, das Lieblingsbild ist zum Beispiel „Die blauen Fohlen“ von Franz Marc.

Nach drei Stunden habe ich eigentlich alles zweimal angeschaut. Und für genaue „Studien“ ist es mittlerweile auch viel zu voll. Ich ändere also meinen ursprünglichen Reiseplan. Der nämlich hätte begonnen mit der Abfahrt ab Emden gegen 18:30 und der Ankunft in München morgen früh um 6 , mit direktem Aufsuchen des Arbeitsplatzes.

Ach, ich bin so frei – investiere schnell noch 4€50 in eine Platzreservierung und steige schon kurz nach 14 Uhr in den Zug. Ander als die normalen Spartickets sind jene von Lidl nämlich nicht an die einmal gebuchten Züge gebunden (danke an meine liebe Schwester in Berlin, die mir das neulich erzählte).

Ach, das wollte ich auch noch erzählen :ich komme aus Göttingen, da haben wir das Gänseliesel. Und hier in Emden gibt es das Pendant, ein Fisch-mädel. Auch süß 🙂

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Über den Landkreis hinaus

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Das Jahr ist nun schon einige Tage alt, der Winter will sich (zumindest bei mir im Flachland) nicht so richtig entfalten. Na, da könnte man doch mal die Fahrradsaison eröffnen 🙂 Neulich bin ich im Netz auf einen netten Blog … Weiterlesen

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Coffee to Go in Togo

Neulich, bei meiner Buchhändlerin.
Ich möchte mir ein Buch bestellen, muss etwas warten.
Muss etwas länger warten und schaue mich deshalb ein wenig im Laden um.
Mein Blick fällt auf ein Buch, das mich sogleich fesselt. Die Reisebeschreibung durch 26 Länder eines Radlers.Es heisst „Coffee to Go in Togo“. Klar, am Ende seiner Tour wird er in Togo sein, ganz schön weite Strecke …
Zu Beginn seiner Reise folgt er einfacheren Pfaden, dem Donauradweg etwa. Den bin ich auch schon geradelt, 1986 glaube ich war das. Da sind wir immerhin bis in die Wachau zwischen Linz und Wien gekommen.
Vier Jahre später dann sind wir die Strecke noch einmal geradelt, sind dann über den Neusiedlersee und Esztergom (da waren wir also wieder an der Donau!) bis nach Budapest gekommen.
Die Rückfahrt haben wir sehr schön gestaltet, wir sind mit dem Schnellboot von Budapest nach Wien gefahren und mit dem Zug weiter nach München.
Das Schnellboot hat keinen Platz für Fahrräder, diese wurden kurzerhand vorne angebunden. Hat funktioniert. Und wir saßen schön gemütlich auf den besten Plätzen, die Landschaft und Städte im Blick.
Ich weiss nicht mehr viel von dem, was ich damals gesehen habe. Aber einige markante Dinge sind lebendig im Kopf.
Meine liest das Buch vor mir. Und ist begeistert. Einmal sagt sie “ Du, das muss ich dir jetzt mal vorlesen“. Da hat der „Coffer-to-go-Radler“ mit seiner Beschreibung genau den Reisenerv meiner Eva getroffen.
Sie liest mir das Kapitel vor und sagt „Da könnten wir doch hinfahren , nach Bratislava“.
Ja, können wir ja mal ins Auge fassen. Bratislava hat mich schon auf der Schnellboottour angelacht, kleines Städtchen, Burg, da fahre ich mal hin …

Und jetzt, 13 Jahre nach meiner Radtour und 10 Tage, nachdem ich das Coffee-to- Buch gekauft hab – sitzen wir schon begeistert im Zug zurück in die Heimat.
Städtereisen im November sind ja immer eine kleine Überraschung. Wie ist das Wetter? Gibt es auch am Abend Unterhaltung? Das Wetter war gut, kalt zwar, aber trocken.
Bratislavas Altstadt ist in einigen Minuten durchquert. Aber sie ist sehenswert. Und es gibt Cafés und Schokolaterien und ganz ganz viele schöne alte Häuser.
Und es gibt die große, neue Donaubrücke. Sensationell. Mit nur einem Pfeiler auf der südlichen Donauseite wird die Last einer mehspurigen Stadtautobahn getragen. Und am Ende des Pfeilers befindet sich ein Ufo, das Restaurant mit aufsitzender Aussichtsplattform kann man nicht anders beschreiben .
Von hier hat man einen phantastischen Blick auf die Altstadt mit der Burg und vielleicht (bei gutem Wetter) bis nach Wien …
Im Gewusel der Altstadt finden sich etliche Bars und Kneipen. Und kleine Brauereien. Und Kirchen und Museen.
In der Galerie Nedbalka (moderne Kunst in der Slowakei) bekommt man noch einen Kaffee zu der hervorragenden Kunst dazu.
Die Burg bietet sich als Abendspaziergang nach dem köstlich Gulasch (mit ein paar Bierchen aus der Schloßbrauerei ergänzt) an, man kann bis Mitternacht die Burganlagen besichtigen und – ich liebe das – hinunter auf die Stadt schauen. Das ist grossartig.
Ein ganz besonderes Kinstwer in der Altstadt heisst „man at work“ , das wohl meistfotografierte Objekt in der Stadt.

Der zweite Tag,Sonntag, fing regnerisch an.
Kein Problem, wir hatten uns ein Indoor-Programm vorgenommen. Das Meulensteen-Museum Danubiana zwanzig Kilometer südlich der Stadt am Ende eines Donaustausees. 35 Minuten dauert die Fahrt mit dem Bus dorthin, Ticket zu 90 Eurocent.
Draussen : Skulpturenpark, innen moderne Kunst. Ein Muss! Zwischendrin ein Kaffee und Häppchen im Café an der Donau. Toll, Extraklasse.
Ich bin mir ziemlich sehr sicher, dass ich bald eine Radtour nach Bratislava machen werrde. Wer kommt mit?

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