Im Podelta

Mein letzter Blog war überschrieben mit Wir haben die Marken erreicht und jetzt komme ich mit dem Po an? Der Fluß mündet doch südlich von Venedig in die Adria, also sind wir in Venetien. Was ist passiert?

Nun, Eva war immer schneller am Schreiben (und ich ein bißchen faul). Hier komen nun die entsprechenden Links, für jeden Tag einer.

Kunst, Kultur und kühle Schluchten
Unterm Fels und überm Fels
In den Sibillinischen Bergen
Genüsslich durch die Berge
Von Ancona bis zur Poebene

Nun stehen wir im Herzen des Podeltas in einem kleinen Ort namens Ca‘ Tiepolo auf einem offiziellen Stellplatz. Der Ort liegt direkt am Po, der Stellplatz leider nicht. Das geht auch gar nicht, der Fluss und alle seine großen und kleinen Nebenarme sind eingedeicht.

Der Grund dafür ist einfach zu erkennen – das fruchtbare Land im Delta liegt tiefer als der Fluss.

Im Ortszentrum wird auf einer großen Tafel eine Fahrradrunde empfohlen. 63 Kilometer um die Isola della Donzella, die größte der drei Delta-Inseln. Die Idee gefällt uns sehr gut. Auf die Räder und los. Leider sind die ersten Kilometer auf einer erstaunlich stark frequentierten Straße, wir entdecken den schwer befahrbaren Deichweg, haben so aber auch gleich ganz gute Aussichten.

Es gibt ab und zu abzweigende Radtouren, Reisstraße oder Straße des 4.November 1966. Interessant, es wird hier also Reis angebaut, wie im Ebrodelta! Der 4.11.1966 sagt uns aber gar nichts. Viel später an einer Tafel neben einer Behelfsbrücke erfahren wir von einer Flutkatastrophe an jenem Tag.

Die bewirtschaftete Fläche des Deltas ist eher langweilig. Riesige Felder mit Entwässerungsgräben bestimmen das Bild. Einzelne Bäume, einige Höfe. Wenig los. Die wenigen Bars und Restaurants in den kleinen Dörfern sind saisonbedingt geschlossen. Schade.

Die ersten 20 Kilometer führen im Westen der Insel nach Süden. Die erste Abwechslung ist eine Pontonbrücke über den kleineren Po della Donzella. Brücken gibt’s nur wenige im Delta.

Dann erregt dieser Acker unsere Aufmerksamkeit. Sieht aus, als wäre hier ein für diesen Boden zu schwerer Mähdrescher gefahren. Seltsam. Wir bemühen das Internet und finden ähnliche Bilder. Die Beschreibungen sind sich einig: wir stehen an einem Reisfeld. Hatte ich mir anders vorgestellt …

Unser Radweg – mittlerweile ist die Deichkrone asphaltiert – wendet sich nach Norden. Eine Lagune liegt nun vor bzw. neben uns. Die Vogelwelt ist überschaubar: Kormorane, Möwen, einige Seeschwalben und Enten. Mit dem Fernglas entdecken wir ein paar Dutzend Flamingos. Das Wasser wird nicht allzu tief sein.

Am Ufer stehen nun immer öfter Anglerhütten auf Stelzen. Im Wasser gibt es Gestelle, an denen Seile hängen. Wir gaben keine Ahnung, welchen Zweck sie haben. Bis dann an einer dieser Hütten ein Schild verkündet: hier werden Muscheln gezüchtet. In erster Linie wohl Mies- und Venusmuscheln, aber auch Austern.

An der östlichen Seite der Lagune stehen die Hütten dann dicht an dicht, über 130!

Und es gibt noch etwas zu bewundern.

Nicht das Boot ist hier das Bestaunenswerte. Es ist die dunkle Linie, die von links aufsteigend zum Horizont im Wasser zu erkennen ist. Damit die Lagune vor z.B. Hochwasser geschützt werden kann, wurde eine bewegliche Staumauer gebaut. Wird die Lagune von Venedig nicht genauso geschützt? Vielleicht sollten wir das noch raus bekommen.

Endlich! Ein Restaurant, eine Bar. Direkt am Wasser! Doch leider … chiuso, geschlossen. Es ist ein Jammer, 23 Grad, die Sonne lacht. Naja, es wird eine nächste Chance geben.

Wir befinden uns nun schon auf der östlichen Seite der Insel. Rechts sehen wir das Delta, wie es ohne Deich aussieht. Offensichtlich wurde früher mal versucht, auch diesen Flachwasserbereich nutzbar zu machen. Sieht nach einem gescheiterten Versuch aus.

Es sind nur noch 14 Kilometer, dann sind wir am WoMo und können uns einen Kaffee kochen. Da stoßen wir doch tatsächlich noch auf eine geöffnete Bar! Das Radlerherz ist hoch erfreut!

Eine tolle Runde, 65 Kilometer, und wir haben fast den ganzen Tag gebraucht.

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Wir haben die Marken erreicht

Das Centro Storico von San Marino

Der Zwergstaat San Marino gehörte bis gestern zu den europäischen Ländern, die wir noch nie besucht hatten. Nun haben wir uns ein Bild gemacht, Eva hat unseren Besuch beschrieben. So beeindruckend die Burg auch auf den steilen Fels gebaut ist, ein Muss ist ein Besuch eher nicht.

Aber : heute morgen haben wir sensationell preiswert vollgetankt, 1€59 je Liter Diesel, 40 cent günstiger als zuhause. Das hat uns natürlich gefreut. Über die südliche Grenze haben wir das Land dann verlassen. Obwohl San Marino nicht zur Europäischen Union gehört, gibt es aber keine Grenze und auch keine Grenzkontrollen. Wozu auch? Es ist ja von Italien umschlossen.

Und schon sind wir in den Marken mit den kleinen, kurvigen Straßen. Angekommen in den Marken hat Eva ihren heutigen Blog genannt. Da muss ich auch gar nichts hinzufügen – ein paar Bilder vielleicht.

Die Altstadt von Monte Grimano aus der Vogelperspektive. Der Platz mit dem Turm war menschenleer und daher der optimale Startplatz für den kleinen Quadrokopter.

Auch die alte Siedlung Pietrarubbia Castello war (fast) menschenleer. Ganz überrascht aber war ich von einer Gottesanbeterin (eine Fangschrecke), die ziemlich auffällig an einer der alten Türen saß. So ein Tier hatte ich noch nicht gesehen. Allein der Körper misst an die 10 Zentimeter! Kann man die eigentlich anfassen ?

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Valli di Comacchio

Die Täler von Comacchio? Wir sind doch am Meer, es ist alles flach hier. Die höchste Erhebung ist der Damm rund um die Valli di Comacchio, die Lagunen. Das italienische Wort Valle bedeutet tatsächlich Tal aber auch Lagune.

Unsere Fahrradrunde um die Lagune

Ich habe länger darüber nachgedacht, warum bloß die Bezeichnung für dieses Gewässer Lagunen von C. , also im Plural stehend, benannt ist. Erst mit obiger Kartendarstellung – weder Google Maps noch OpenSourceMap – hatte ich eine Idee: offensichtlich liegt die Lagune auf drei Gemeindegebieten.

In der Zwischenzeit war Eva schon fleißig und hatte ihren Blogbeitrag fertig. Na dann … bitte hier weiterlesen 👍

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Klein-Venedig

Diese 150 Tipps für Italien aus meinem Karten-set (siehe auch gestern) machen uns wirklich Freude. Vom Fluss Mincio, an dem Mantua liegt kommen wir dem Po immer näher. Richtig nahe kommt man dem Strom nur zu Fuß, hohe Wälle schützen die Po-ebene vor Überschwemmungen.

Der Dom in Ferrara

Ferrara ist auch ein Tipp aus dem Kartenset. Erstens überquert man für den Besuch der Stadt den Po (und sieht ihn mal) und zweitens ist diese Stadt wirklich einen Besuch wert. Der Dom beherrscht die Altstadt mit seiner Größe. Die vielen kleinen Gassen rundherum sind aber auch sehr sehenswert. Besonders die Via delle Volte, sie zählt zu den schönsten Italiens.

Via delle Volte
Normaler Sonntagsbetrieb in der Altstadt von Ferrara

Ferrara aber liegt in der Region Emilia-Romagna. Also noch weit weg von den Marken. Nach einem Latte Macchiato in einer der geschäftigen Gassen fahren wir noch 60 oder 70 Kilometer südöstlich bis an die Adria.

Stellplatz in Lido degli Estensi

Das Städtchen Comacchio nämlich ist ein weiteres Highlight aus meinem Karten-set. Das liegt nur ein paar Kilometer im Landesinneren. Auch dort gibt’s einen Stellplatz, aber die Nähe zum Meer hat uns zu diesem geführt.

Schnell sind wir mit den Fahrrädern nach Comacchio gefahren. Klein-Venedig würde man die Altstadt nennen, steht im Reiseführer. Schauen wir uns mal um …

Eine Brücke, die über mehrere Kanäle gleichzeitig führt sieht man nicht alle Tage : Trepponti
Gleich daneben steht das Museo Delta Antico am Canale della Pescheria

Sehr nett, das Städtchen. Ein Sonnenuntergangsbierchen mit dieser Aussicht ! Was will man denn mehr?

Es gab ein Zimella, ein Birra Rossa aus der Emiglia-Romagna. Sehr lecker, sehr süffig.

Ach ja, dabei fällt mir noch mal Ferrara ein! Wer nicht das Original in München genießen konnte … Es bietet sich noch eine Gelegenheit für geselliges Beisammensein. Prosit!

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Wir nähern uns den Marken

Die Sonne lacht vom Himmel, wie schön. Ein leichter Dunstschleier liegt noch zwischen der Sonne und uns, das wird schon werden. Unser morgendlicher Spaziergang führt uns durch Riva del Garda, durch Evas Riva und ihre Erinnerungen.

Anschliessend umfahren wir das Weinfest in Bardolino großräumig und nehmen die westliche Uferstraße. Es ist Samstag und damit ist nur ein langsames Vorankommen möglich, denn zu den wenigen Touristen auf Pedelecs kommen gefühlt Hunderte RennradlerInnen. Ich bin ja auch gern mit dem Fahrrad unterwegs – aber die Runde um den Gardasee mit geschätzt 140 Kilometern werde ich mir nie antun. Tunneldurchfahrten, knapp überholende Autos … nö, danke.

Wir juckeln also geduldig mit dem WoMo vom nördlichsten Teil des Sees zum südlichsten, auf die spitze Halbinsel Sirmione.

Sirmione

Riesige, fast ausgebuchte Parkplätze prägen das Bild kurz vor dem schönen Ort. Angesichts der Massen an Touristen beschränken wir uns auf die Aussicht an der Uferpromenaden und fahren weiter. Riva del Garda ist nur 50 Kilometer Luftlinie entfernt. Also weiter zu unserem heutigen Etappenziel.

In einem Italien-Kartenset sind die 150 schönsten und wichtigsten Ziele in Italien aufgelistet. Auf dem Weg in die Marken liegt die Stadt Mantua (Mantova) und wird als Geheimtipp gehandelt.

Und tatsächlich finden wir eine sehr schöne Altstadt mit Dom, Palazzi und Museen. Bei angenehmen 22 Grad lassen wir uns bis zum Sonnenuntergang treiben.

Eva fällt ein kleiner Laden auf. Eine Latteria (ein Milchgeschäft) wurde zur L’Arteria.

Während in München das Oktoberfest ins letzte Wochende geht, wird auch hier noch zünftig gefeiert. Oans, zwoa, gsuffa bzw. Salute!

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Auf dem Weg in die italienischen Marken

Man muss ja nicht immer den direkten Weg nehmen. Hier und da bietet sich ein lohnender Umweg an.

Direkt hieße bei uns: erste Etappe über den Brenner zum Gardasee, zweite Etappe über Bologna nach San Marino. Und dann wären wir quasi ja schon in den Marken.

Wir haben einen Umweg gewählt. Über die Garmischer Autobahn nach Garmisch, weiter über Scharnitz und Seefeld ins Inntal. Und dann nach Italien ins Vinschgau. Das zieht sich dann doch ganz schön, besonders dann, wenn man blind nach Navi fährt *haha*. Naja, so haben wir noch ein bißchen vom Pitztal gesehen mit einer tollen Abfahrt von der Pillerhöhe. Sehr schön da oben!

Glücklich nach fünfstündiger Fahrt kommen wir bei Graun auf den gut besuchten Parkplatz. Kaffee kochen und dazu erst ein leckeres Mettwurst-Brot, dann noch ein zwei Kekse.

Der Turm ist mit Sicherheit das meistfotografierte Objekt im Vinschgau. Der Kirchturm von Altgraun im Reschensee. 1947 wurden die Arbeiten an einer Staumauer wieder aufgenommen. Hunderte der dort lebenden Bevölkerung wurden vertrieben oder zumindest ihrer Lebensgrundlage beraubt. 163 Häuser und 523 Hektar fruchtbaren Kulturbodens verschwanden in den Fluten.

Bei Schluderns treibt das Wasser nach 586m Fallhöhe zwei Turbinen an, die im Jahr um die 250 Gigawattstunden Strom erzeugen.

Der Wasserstand ist zur Zeit ziemlich niedrig. Und es scheinen Leute im See spazieren zu gehen. Das müssten wir uns mal aus einer anderen Perspektive anschauen.

Das Wasser der beiden Seen liegt gerade auf unterschiedlichem Niveau. Von dem Damm hatte ich noch gar nichts gewusst. Zu anderen Zeiten als jetzt nach einem trockenem Sommer ist der Damm verschwunden, es fährt sogar ein Ausflugsschiff(chen) bis zum Anleger am Parkplatz.

Spannend.

Die weitere Fahrt bis Riva war dann nicht so dolle, eher nervig. Zu dem hohen Reiseverkehr sind im Herbst natürlich die Obstbauern mit ihren Traktoren unterwegs. Südlich von Bozen kommen wohl die heimkehrenden Berufstätigen dazu und die letzten Kilometer zum Gardasee wären mit dem Fahrrad schneller bewältigt. Aber nun freuen wir uns auf die Sonne morgen früh und die Besichtigung von Riva.

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Rund um den fürstlichen Wald von Oettingen

Tag 2 des Nach-Corona-notwendigen Tapetenwechsels . Gestern waren wir an Wörnitz und Sulzach unterwegs, einmal nach Dinkelsbühl und wieder zurück.

Heute folgten wir der Wörnitz nach Osten. Herrliche vorwiegend flache 12 Kilometer auf einem aspaltierten Wirtschaftsweg bis Wassertrüdingen.

Das Wörnitzbad kurz vor Wassertrüdingen.

Die Saison im Wörnitzbad ist sichtbar vorbei. Das zusätzliche Becken ist schon teilabgelassen, in die in bis zu 3m tiefe Wörnitz hingegen kann und darf man jederzeit. Ein schönes Angebot der Stadt. Bei 13 Grad hatten wir allerdings keinerlei Ambitionen.

Ein paar hundert Meter weiter neben der Brücke zur Stadt steht ein Beobachtungsturm. Störche, Greifvögel, Reiher, Bieber und und und. Die Störche sind wohl schon unterwegs in den Süden, die anderen Tiere haben sich erfolgreich vor meinem Fernglas versteckt, schade!

Im Hintergrund ist schon der Fürstliche Wald zu sehen. Vor den Waldwegen schauen wir aber kurz in den Ort – allein schon wegen der Kuchenversorgung nach unser Tour.

Die Waldwege sind prima zu befahren, kein Wunder – hier werden größere LKW zum Baumtransport verwendet. Offensichtlich gibt es Untergrundkämpfer :

In vielen Ortschaften hier gibt es auffällige Kirchen. In Auhausen schauen wir uns ein wenig um.

400 Jahre Protestantische Union – man lernt immer dazu
Gleich nebenan hat jemand sichtbar ein Herz für Vögel.

Der Wörnitzradweg bringt uns nach Oettingen. Aus Auhausen heraus auf einem flussnahen Wirtschaftsweg, der dann zum Straßenbegleitenden Radweg wird. Ein letztes mal überqueren wir die Wörnitz, die uns unbemerkt ins Nördlinger Ries geführt hat.

Mit einer in die Jahre gekommenen Haltestelle, liebevoll verziert, begrüßt uns die Stadt Oettingen.

Der Ortskern ist nicht nur ganz typisch für diese Gegend sondern auch sehr klein. Schneller als erwartet sind wir durch die Stadt durch, von der Brauerei sehen wir dabei kaum etwas.

Wir verlassen hier die Wörnitz, fahren auf Wirtschaftswegen und Radwegen gen Westen, auf der Suche nach einem schönen Übergang über den Rand des Rieses zurück zu unserem WoMo. Ausgesucht hatte ich eine in großen Kurven ansteigende Straße. Ein asphaltierter Wirtschaftsweg bietet sich, ohne Autos über die Hügel erscheint uns dann doch angenehmer.

Ein letzter Blick über das Nördlinger Ries, dann schluckt uns der Fürstliche Wald. Es wird steiler , der Weg schmaler. Meine Kondition ist noch nicht wiederhergestellt. Mitleidig fragt mich meine Liebste (elektrisch unterstützt) ob ich eine kleine Stärkung möchte. Na klar doch !

Gut, dass wir in Wassertrüdingen Brot und Kuchen gekauft haben. Da werden mir die letzten der heutigen 43 Kilometer noch versüßt.

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Mit den Rädern ans Meer

Eva hat den Text geschrieben, ich habe noch eine kleine Karte über die 40 km Runde dazugefügt.

Eigentlich wollten wir zum südlichsten Punkt der Insel. Großgrundbesitzer haben uns die Wege versperrt. Wir sind dann eben anderswo zum Kaffee ans Meer.

Wenn ich morgens aufstehe, steht schon um halb acht das Empfangskomitee vor der Tür. Struppi und Mietzi miauen und schnurren und lassen sich erst einmal eine Runde kraulen. Aber dann ist es auch wieder genug. Essen, bitte! Okay. „Soup“ für Struppi, Nassfutter, klein geschnitten, für Mietzi. Und die scheuen Ladies von oben wollen auch noch […]

Mit den Rädern ans Meer
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Wo sind die Katzen?

Finca und Katzen hüten war der Titel meines gestrigen Blogs. „Und wo sind die Katzen????“ fragte Doro in einem Kommentar. Das fragen wir uns auch manchmal. Es gibt vier Katzen. Zwei leben im oberen Teil der Finca und sind ziemlich scheu. Die anderen beiden leben draußen und sind sehr zutraulich, sobald wir uns draußen zeigen.

Die beiden „von oben“ tapsen gerne nachts die Treppe runter und machen sich über ihre Fressnäpfe her. Bei schönem Wetter sehen wir sie auch mal am Tage, wenn sie es sich in der Sonne auf dem Dach bequem machen.

Die Katze(n) auf dem heißen Blechdach
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Finca und Katzen hüten

Seit acht Tagen sind wir nun auf Mallorca und hüten die Katzen einer Freundin, die auch mal einen Tapetenwechsel braucht. Das Herumziehen mit dem WoMo ist also für drei Wochen unterbrochen, stattdessen wohnen wir in einer Finca im Südosten der Insel.

Die unmittelbare Umgebung der Finca lässt sich am Besten mit ein paar Bildern beschreiben.

Die ersten Ausflüge führten ans Meer, das energisch an den Klippen arbeitete, in die malerische Bucht von Cala Figuera und hinauf zum im Nebel verhüllten Sanctuario de Sant Salvador.

Am 510 Meter hoch gelegenen Sanctuario treffen wir einen radfahrenden Freund. Sehr nett! Die Aussicht hingegen fiel komplett aus.

Bei unserem Besuch der Insel vor 25 Jahren waren wir sehr begeistert vom nördlichen Ende der Insel, dem Cap de Formentor. Wir fuhren noch einmal hin. Immer wieder schön, auch wenn wir diesmal wegen einer Baustelle nicht bis zur Spitze fahren konnten.

Gestern dann stand Palma de Mallorca auf dem Programm. Zu dieser Zeit ist zwar schon ziemlich viel los (zumal zwei Kreuzfahrtschiffe im Hafen lagen) aber die Stadt ist nicht überlaufen. Angenehm.

Vielleicht das Highlight der Stadt: die Catedrale La Seu. Ein gewaltiges Bauwerk.

Im Shop der Kathedrale, durch deren schmale Gänge jeder Besucher am Ausgang geschleust wird, fällt mir ein Buch auf.

Und ja, es gibt sie auf der Insel, die Wiedehopfe. Auch in der Nähe unserer Finca habe ich welche gesehen. Freue mich schon auf den Beobachtungstag.

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke aus der Stadt.

Viele Galerien laden ein, Kunst zu entdecken.
Herrliche Abendstimmung an der Finca
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