Ein Wintertraum

Hin und weg

Die Sonne tupft in der Früh die ersten Berggipfel in zartes Orange. Es hat aufgehört zu schneien und es verspricht, ein herrlicher Wintertag zu werden.

Achim hatte schon zuhause mögliche Routen ausgeguckt. Wir entscheiden uns wegen des großartigen Wetters für einen Höhenweg, der auf rund 1600 Meter verläuft. Mit Bus und Sessellift geht es nach oben – in einen Wintertraum.

Der Tourismusverband sorgt auch für die Winterwanderer nicht nur für die Skifahrer und hat einen knapp vier Kilometer langen Weg gewalzt. Und wir haben die Freude der Erstbegehung an diesem Vormittag. Aber auch im Verlauf der kommenden Stunden treffen wir nicht viele Menschen. Wir sind allein unter tiefblauen Himmel, inmitten von Massen blütenweißen Schnees, umgeben von eindrucksvollem Bergpanorama.

Am Ende des gespurten Weges gibt es Brotzeit, dann gehen wir auf gleicher Strecke zurück. Überall stehen Schilder, die wegen Lawinengefahr davor warnen, querfeldein zu laufen, was ja theoretisch mit den Schneeschuhen…

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Zum Adlerhorst

In der Nacht hat es geschneit. Großartig. Zwanzig Zentimeter. Eva ist natürlich schon längst im Hallenbad, als ich aufstehe. Tür auf … Hmm, sieht nach Kneipen aus, der Gang ins Bad mit den Clogs.

Herrlich, im Gegensatz zu gestern sind die Tannen nun voller Schnee. Das ist eine Vorfreude auf unsere heutige Schneeschuhtour zum Adlerhorst. Aber erst mal gibt’s ein schönes Frühstück.

Rundherum ist geschäftiges Treiben. Manche schieben sich nur einen Weg frei, andere schippen ihren gesamten Stellplatz frei. Ich mache uns einen kleinen schneefreien Weg.

Der Einstieg in den www (Winterwanderweg) ist gleich gegenüber des Campingplatzes. Prima.

Der Weg ist vor kurzem wohl geräumt worden. Wir laufen auf einer dicken Schneeschicht, links und rechts aber ist eine über 1 Meter hohe Schneewand. Nach ca 1000 Metern oberhalb des Wasserwerks ist nur noch eine präparierte Schneeschuhspur da. Sehr schön!

Es schneit und schneit. Durch den Schnee werden alle Geräusche gedämpft. Nur wir und der verschneite Wald, eine wunderbare Wanderung. Zuweilen laufen wir über unbewaldete Wege. Hier muss die Aussicht grandios sein. Heute haben wir tollen Schneefall, morgen vielleicht Sonnenschein und tolle Ausblicke.

Nach knapp 5 Kilometern erreichen wir den gut besuchten Adlerhorst. Der Berggasthof schwebt über dem Haldensee, der Name ist wirklich gut gewählt. Sehen können wir ansatzweise einige hundert Meter unter uns ein paar Häuser. Der See liegt verschneit im Nebel. Gestern hatten wir schon gesehen, dass sogar die Loipe quer durch bzw über den See geführt wird.

Hierher kommen wir bestimmt noch mal, im Spätsommer zum Wandern. Stelle ich mir auch sehr schön vor.

Sehr schön war auch der Rückweg. Teilweise steil durch den Wald, manchmal über bucklige Lichtungen. Immer aber durch tiefen Schnee, es schneite immer noch.

Wieder an unserem Auto angekommen habe ich nochmal den Zuweg geräumt. Lästig? Nö! Phänomenale Wintertage, da kann es gar nicht genug Schnee haben 😀

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Wintercamping de luxe

Eva war schneller beim Bloggen und sie hat es sehr gut gemacht 😀

Hin und weg

Wir haben es nicht lange zuhause ausgehalten. Schon nach vier Tagen sitzen wir wieder im Bus. Diesmal geht es ins Allgäu, genauer gesagt, ins österreichische Tannheimer Tal auf den „Comfort Campingplatz“ in Grän unweit von Reutte.

Wir bekommen ein schönes Plätzchen, in das wir bequem reinpassen und das allerschönste für mich: es ist genau gegenüber vom campingplatzeigenen Panoramabad. Für mich also wirklich „de luxe“.

Am Nachmittag reicht die Zeit noch für einen Spaziergang zum Haldensee. Ringsherum ganz viel Schnee und die Allgäuer Berge. Achim macht schöne Fotos und wir genießen die Landschaft. Wir sind nur zwei Stunden gefahren und es fühlt sich an wie in einer anderen Welt.

Kaum „daheim“ springe ich ins Schwimmbecken. So herrlich. Jetzt entspannen wir, lesen, bloggen, gleich gibt es Abendessen und ein Spielchen.

Und ich freue mich auf morgen früh: nach dem Wachwerden hüpfe ich gleich ins Becken. Hach.

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Winterwandern im Schnee: Jungfernfahrt

Wir haben unseren Fuhrpark erweitert. Ein gebrauchtes Wohnmobil hat das Rennen gemacht, wir konnten uns ja nicht entscheiden zwischen einem Wohnanhänger, einem Wohnmobil oder gar keiner eigenen fahrbaren Unterkunft.

Es war der Zufall, der die Entscheidung eingefädelt hat. Und es war eine gute Entscheidung: Ziemlich glücklich sitzen wir jetzt in unserer mobilen Hütte und genießen die Winterwelt des Bayerischen Waldes.

Wir wollten in den Schnee (20 km nördlich von München hat das mit dem Schneewinter mal wieder nicht geklappt) und wir wollten mit unserem WoMo losziehen.

Tolle Schneeverhältnisse und einen Wintercampingplatz haben wir in Lam nahe der tschechischen Grenze gefunden. Der kleine Campingplatz hat schneebedeckte Rasenflächen und einen festen Stellplatz neben dem Haus, den nehmen wir doch einfach für unsere zwei Nächte.

Erstmal eine Brotzeit im Wagen, schauen, wie wir uns auf dem kleinen Platzangebot arrangieren. Und stellen fest : lässt sich alles organisieren. Sehr gemütlich im Ducato. Nach einer Stunde kommt auch der freundliche Platzwart. Formalitäten, Strom anschliessen, losmarschieren. Ein mal durch den Ort und dann den uns bekannten Weg hoch zur Kapelle Maria Hilf. Eine schöne Winterwanderung …

Klar, dass wir auch den Abend inkl. Abendessen im WoMo verbracht haben . Ein sehr schöner Spieleabend …

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der der Schneeschuhtour. Ziel war das Zwercheck. Mit dem dank Kurbeitrag kostenlosen Skibus fuhren wir zum Langlaufzentrum Lohberg auf 1050 m Höhe. Die Freude über die schwer beladenen Bäume war groß. Genauso hatten wir uns das ja vorgestellt.

Die offizielle Route führt uns erstmal entlang der Loipe , die glücklicherweise kaum frequentiert war. Wie das Gipfelplateau aussieht konnten wir dabei auch schon bewundern :

Nach einigen hundert Metern hörte die präparierte Langlaufspur auf. Super. Wir waren sowieso schon die meiste Zeit allein und von diesem Punkt an fühlten wir uns wie Landentdecker. Der vorn Gehende hat bei diesen Verhältnissen auch ziemlich zu kämpfen, wir bewältigten immerhin 350 Höhenmeter.

Die Feuchtigkeit und der kalte Wind formen bizarre Eisstrukturen an den Bäumen. Zuweilen finden sich auch kunstvolle Geschöpfe wie diese springende Forelle.

Weiter oben haben sich Wolken festgesetzt. Ziemlich trübe Landschaft, dabei hatten wir uns so sehr auf die vereisten Baumreste, die typisch für diesen Berg sind, gefreut. Im Kontrast zu stahlblauen Himmel – das wäre ein Anblick!

Am Gipfel angekommen erfreuen wir uns im Windschatten eines Felsens unserer Brotzeit und dem irgendwie nach Rum schmeckenden Tee. Weisse Pflöcke mit blauen Markierung zeigen uns den Weg. Es ist der Grenzweg, nicht zu verfehlen.

Es ist schneidend kalt hier oben. Und die Aussicht hält uns auch nicht. Hinab folgen wir dem mit Lo5 gekennzeichnetem und gespurten Wanderweg , steil auf geradem Weg gehts runter zum Startpunkt.

Das ging viel schneller als hinauf. Fast hätten wir so den Skibus zurück erwischt. Fast. Zwei Stunden sollten wir nun warten…. Es gibt zwar eine Hütte, ungeheizt und nicht bewirtschaftet. Nicht toll.

Das Glück hilft. Ein Schneeschuhwanderer geht zu seinem Auto, wir fragen höflich und „klar, Schneeschuhwanderer nehme ich immer mit“. Klasse!

Ich erzähle ihm von der Schneelage bei uns zuhause und er sagt, dass er dort im Sommer arbeiten würde beim Vermessungsamt. Ich überlege. Als wir vor fünf Jahren in Lam gewesen sind, hatten wir an einer geführten Schneeschuhwanderung teilgenommen (wobei wir das Schneeschuhwandern für uns entdeckten), der uns Führende damals arbeitete auch beim Verrmessungsamt. Das hatte ich mir gemerkt, Grenzsteine kontrollieren … toller Job 🙂

Das erzähle ich nun und siehe da „Ja, da wart ihr mit mir unterwegs“. So ein schöner Zufall!

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Weihnachtskalorien

Die Feiertage verführten mal wieder zu unkontrollierte Nahrungsaufname.

Wobei … Nahrung ist das falsche Wort für die Köstlichkeiten.

Die Waage jedenfalls zeigte heute morgen einen nicht zu akzeptierenden Wert . Dankenswerterweise war kein Wölkchen am Himmel, die Sonne sorgte für angenehme zwei Grad.

Rauf aufs Rad und die schnell geplante 48km-Runde unter die Reifen genommen.

Einen kleinen Nachteil hat das Wetter allerdings – Feldwege sind eine matschige und rutschige Angelegenheit.

Weitgehend leere Nebenstraßen und klare Landschaftsstrukturen lassen mich die Tour doppelt genießen.

Irgendwann habe ich dann meine Zehen gespürt. Kühl da unten ?! Da hat die lachende Sonne ihre Freude – ich habe nur Sommerradschuhe … und vergessen, die Neoprenschuh überzuziehen.

Gut, wenn man die Schleichwege kennt.

Da habe ich kurzerhand abgekürzt.

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Wremen im Winter

Ein kurzer Blogbeitrag auf  Maren’s Fotoblog    mit einem schönen ruhigen Foto der Wesermündung bei Wremen hat mich an einen wunderbaren Ausflug vor acht Jahren erinnert. Ich weiß gar nicht, warum der nicht in meinem Blog erschienen ist …

Ich war mal wieder zu Besuch in Bremen. Fußball gucken mit meiner kleinen Schwester. Werder gegen den FCK. Die Lauterer haben (leider) gewonnen und die Welt dreht sich trotzdem noch. Bremen steht zur Zeit gar nicht so schlecht da in der Bundesliga, der FCK – naja, kämpft im Mittelfeld der 3. Liga.

Schon die winterlichen Verhältnisse auf der Fahrt nach Wremen zeigten die Landschaft mal ganz anders.

IMG_5221

Schlichtweg den Atem verschlagen hat es uns dann im Hafen von Wremen.
Unfassbar.
Und wahrscheinlich nicht wirklich häufig zu erleben ….

 

Danke an Maren für ihren Blogbeitrag 🙂 . Hat bei mir schöne Erinnerungen hervorgerufen.

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Endgültig scheint der Sommer vorbei zu sein

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